Begegnungen und Einblick

Unser erstes kleines Event 

Am 7. Dezember 2025 fand unser erstes Event statt, ein Nachmittag, den wir so schnell nicht vergessen werden. Zwischen 15 und 18 Uhr durften wir rund 30–40 Freunde und Familienmitglieder begrüßen, die uns begleitet, unterstützt und diesen Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.

Schon beim Ankommen war spürbar, wie viel Herz in diesem Treffen steckte. Viele brachten selbstgemachte Bäckerei mit, andere halfen beim Vorbereiten, Aufbauen oder Organisieren. Genau dieses Miteinander hat den Nachmittag geprägt.

Ein besonderes Highlight war unsere Tombola, bei der es großartige Preise zu gewinnen gab, von Personal-Training-Stunden über Fotoshootings bis hin zu Kosmetikbehandlungen und einige weitere gesponserte Beiträge. Die Begeisterung war groß, die Lose schnell vergriffen und die Freude über jeden Gewinn spürbar.

Am Ende des Tages konnten wir etwas feiern, das uns zutiefst dankbar macht:

Gemeinsam haben wir knapp 1.400 € an Spenden gesammelt.

Ein unglaublicher Start für Maono – und ein starkes Zeichen dafür, dass wir mit dieser Vision nicht allein sind.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die diesen Nachmittag möglich gemacht haben, fürs Kommen, fürs Mithelfen, fürs Backen, fürs Spenden und vor allem für die Unterstützung unseres Herzensprojekts. Dieser Tag war weit mehr als ein Event. Er war der erste Schritt auf einem Weg, den wir gemeinsam weitergehen wollen.

Danke, dass ihr Teil unserer Vision seid. 


Wie alles begann 

Manchmal führen uns Reisen an Orte, die wir nie erwartet hätten – und genau dort beginnt eine Geschichte, die unser Leben verändert. Unsere begann in Nakuru, in einem Moment, der eigentlich gar nicht geplant war.

Während unseres Aufenthalts entdeckten wir eher zufällig, dass sich direkt auf dem Gelände unserer Unterkunft das EAMO Waisenhaus (East African Mission Orphanage) befand. Eine kleine Tafel wies darauf hin, dass Besucher eine kostenlose Tour buchen könnten. Ohne viel zu überlegen meldeten wir uns an – neugierig, offen und ohne jede Vorstellung davon, was uns erwartet.

Geführt wurden wir von Lucy, einer 15-jährigen Bewohnerin von EAMO. Sie ist seit vielen Jahren dort, kennt jeden Winkel, jedes Gesicht und jeden Tagesablauf. Mit einer ruhigen, herzlichen Art führte sie uns über das Gelände, zeigte uns die Schlafräume, die Klassenräume, die Küche – und erzählte dabei ihre Geschichte und die vieler anderer Kinder.

Es war ein Rundgang, der uns tief berührt hat. Nicht nur, weil wir sahen, wie viel hier fehlt, sondern weil wir spürten, wie viel Stärke, Hoffnung und Zusammenhalt in diesem Ort steckt. Lucys Offenheit, ihr Lachen und gleichzeitig ihre Ernsthaftigkeit ließen uns nicht mehr los. Was als kurzer Besuch begann, wurde zu einem der prägendsten Momente unserer Reise. Am Abend saßen wir lange zusammen und sprachen darüber, wie sehr uns dieses Erlebnis bewegt hatte und dass wir etwas tun wollten, das mehr ist als ein einmaliger Besuch.

Aus diesem Gefühl, aus dieser Begegnung und aus Lucys Worten entstand der erste Gedanke an das, was später Maono werden sollte. „Maono“ – das Swahili-Wort für Vision. Genau darum geht es: Kindern wie Lucy eine Zukunft voller Chancen zu ermöglichen.


Dieses Blog soll unsere Reise begleiten: wie alles begann, wie wir weitergehen und welche Schritte wir gemeinsam setzen wollen.